Innovation

 

Leichtgewicht Franc: Der Superstar der Neue Triton

Innovation pur

 

CSLFranc 1

Er ist das Leichtgewicht unter den Schubleichtern – gebaut auf der NeueTriton-Schiffswerft. „Franc“ heißt der Prototyp, den Hans Gerd Heidenstecker entwickelt und zusammen mit der Werft in die Realität umgesetzt hat.

 

Das Ergebnis: ein leichtgewichtiger Schubleichter, der für den Containerverkehr auf dem nord- und ostdeutschen Kanalsystem, aber auch auf dem Rhein, der Donau, auf der Elbe und der Oder einsetzbar ist. Ein Schiff, das auch bei niedrigen Wassertiefen noch wirtschaftlich betrieben werden kann.

 

„Ich habe über die letzten zwanzig Jahre hinweg immer Ideen für dieses Projekt gesammelt. In der Neue Triton-Schiffswerft GmbH habe ich einen wunderbaren Partner gefunden, mit dem ich es verwirklichen konnte“, erklärt Heidenstecker. „Das war in meinem Leben eine einmalige Zusammenarbeit zwischen ‚Dynamisch und Erfahren‘. Es hat einfach super geklappt!“

 

Sieben Monate hatten er und die Werft am Entwurf seines innovativen Schubleichters gearbeitet. „Darin ist mein ganzes Wissen verarbeitet“, sagt Heidenstecker.

 

„Franc“ ist 83 Meter lang und 9,50 Meter breit, er hat eine Seitenhöhe von drei Metern. Maximal kann er 144 Container transportieren, in nord- und ostdeutschen Wasserstraßen nur 72 Container – wegen fehlender Brückenhöhen. Sein langer Laderaum ermöglicht das Transportieren jeglicher sperriger Güter, wie beispielsweise Flügel von Windkraftanlagen - Schwergut von Teilen bis zu 550 Tonnen fasst der CSL 36. Außerdem bieten 3,95 Meter Laderaumhöhe und 2,85 Meter vereichte Abladetiefe ausreichend Platz für 1803 Tonnen Schüttgut wie Kohlen, Erz, Kies oder Sand.

 

 

 

Hotel-Atoll - Eine Wellness-Oase auf dem Rhein

Neue Triton Werft und Kempe AG wollen das Projekt in Duisburg realisieren

 

HotelatollEin schwimmendes Hotel-Atoll auf dem Rhein. Eine Wohlfühl- und Wellness-Oase für Gäste aus aller Welt. Es ist eine völlig neue Lebensform auf dem Wasser: 64 lichtdurchflutete Luxus-Suiten, ein Restaurant, Event-Locations und Wellness-Bereiche für Gäste mit hohen Ansprüchen, dazu ein grandioser Blick auf den Rhein. Und das mediterrane Gefühl, eine Auszeit vom Alltag mitten auf dem Fluss zu erleben. Auf dieses Projekt der Düsseldorfer Kempe AG ist die Neue Triton-Schiffswerft gestoßen.

 

Die Idee dazu hatte Klaus Kempe schon vor 25 Jahren. Der Immobilien-Kaufmann, der auch Hotels betreibt, wollte es damals in seiner Wahl-Heimat Düsseldorf realisieren. „Es hatten sich schon viele Kapitalanleger dafür gefunden, doch das Vorhaben hatte sich dann zerschlagen, weil sich kein geeigneter Liegeplatz dafür fand.“ Das ist heute anders. „Es gibt einen idealen Ort dafür in Duisburg bei der Ruhrmündung im Rhein.“ Und einen perfekten Partner zur Umsetzung des Vorhabens gibt es auch. „Wir wollen es mit der Neue Triton-Schiffswerft zusammen machen“, sagt Kempe. „Dort werden sowohl Tankschiffe als auch Yachten gebaut.

 

Es ist eine Werft, die in der Lage ist, den Bau eines solchen Atolls federführend wie ein Generalbauunternehmen durchzuführen, weil dort alle Gewerke miteinander verbunden werden können. Vom Bau des Schwimmkörpers bis hin zum fertigen Hotel-Atoll mit Stromversorgung und Abwasserregelung. Die Werft und ihre Mitarbeiter haben unglaubliches Potenzial.“ Nicht nur das. Sie haben ein großes Interesse an Innovationen. Treu dem Motto der Neue Triton-Schiffswerft: Neue Ideen, neue Konzepte. Werft-Betreiberin Petronella Jacobs war deshalb auch direkt begeistert von Kempes Idee. „Das ist eine spannende Aufgabe, der wir uns mit unserem kompetenten Team tatkräftig widmen möchten“, sagt sie. Ein erstes positives Vorgespräch hat es dank ihrer guten Kontakte mit der „Duisport“ schon gegeben. Kempe: „Das Atoll verbindet Leben, Wohnen und Wasser miteinander. Es ist etwas Einzigartiges.

Und die Zeit dafür ist jetzt reif!“

 

 

 

 

Ein Schiff voller Kultur

SkizzeKulturschiff kleinSein Leben ist das Theater und das Varieté. Zurzeit arbeitet Ralf Fuhrmann als Inspizient am Züricher Schauspielhaus. Doch seinen Traum vom schwimmenden Theater hat er nie aufgegeben und will ihn schon bald mit der Neue Triton-Schiffswerft realisieren.

 

„Ich habe mehrfach über Petronella Jacobs und ihre Werft gelesen. Da habe ich sie kontaktiert“, so der gebürtige Gelsenkirchener. Denn mit ihr und ihren Experten möchte er sein Projekt in die Tat umsetzen. „Ich plane ein Kulturschiff, auf dem klassisches Theater, Varieté, kleine Musicals und Lesungen für 150 Zuschauer geboten werden mit angeschlossener Gastronomie.“ Dafür sucht er ein Schiff, das mindestens 67 Meter lang ist und nach Möglichkeit aus dem Industriezeitalter stammt. „Es soll ein besonderer Spielort werden, der den Charakter aus früheren Zeiten widerspiegelt. In der Mitte möchte ich es aufteilen. Zum Bug hin soll der Zuschauersaal mit Bühne entstehen, im Heck-Bereich soll die Gastronomie unterkommen, das Foyer und die sanitären Anlagen.“ Doch nicht nur für kulturelle Vorstellungen kann der Saal dann genutzt werden. „Es ist eine Mehrzweckhalle, die auch für Events wie Hochzeiten bestens geeignet ist. Bei all dem soll es immer familiär bleiben. Ein Wohlfühlort, kein Konsumtempel.“ Auf dem Deck plant Fuhrmann zudem im Sommer einen Biergarten. Einen Liegeplatz für sein Kulturschiff hat der 36-Jährige auch schon: „Auf dem Rhein-Herne-Kanal in Gelsenkirchen. Es ist die Fläche der alten Zeche Graf Bismarck. Das Gelände soll zu einem neuen Stadtquartier umgebaut werden. Es ist zudem ein wunderschönes Naherholungsgebiet.“ Und ein Kulturschiff würde hier bestens hinpassen. Fuhrmann: „Es gibt eine große Kulturszene im Ruhrgebiet. Aber noch nicht in dieser Form. Ich wähle auch bewusst ein Schiff und keinen Ponton, damit es beweglich bleibt. So können auch kurze Fahrten unternommen werden.“

 

2012 soll das Projekt umgesetzt werden. Dazu sucht Fuhrmann noch ein passendes Schiff und einen Gastronomie-Partner. Die richtigen Partner für die Umsetzung hat er schon gefunden: die Neue Triton-Schiffswerft!